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Über Infrarotwärme

Wissen

Über Infrarotwärme

Die Wissenschaft, die Wellenlängen und die Technik

Infrarotwärme verstehen heißt, eine der ältesten Kräfte der Natur zu begreifen. Auf demselben physikalischen Prinzip wärmt die Sonne unsere Erde über eine Distanz von rund 150 Millionen Kilometern leeren Raums. Dieselbe unsichtbare Strahlung, die Sie an einem kalten Wintertag spüren, sobald die Sonne durch die Wolken bricht, bildet das physikalische Fundament jedes Opranic-Produkts.

Wer dieses Prinzip versteht, erkennt den Unterschied zwischen einem Heizstrahler, der lediglich angenehm wirkt, und einem, der tatsächlich leistet. Die Wellenlänge, die Oberflächentemperatur des Emitters und die Art, wie die Strahlung von der Haut absorbiert wird, bestimmen den Komfort weitaus stärker als die reine Leistung in Watt. Die richtige Wellenlänge für die jeweilige Anwendung ist der entscheidende Parameter. Dieses Kapitel beleuchtet die Wissenschaft, die Technik und die ingenieurtechnischen Entscheidungen hinter jedem Opranic-Heizstrahler.

Was ist Infrarotwärme?

Elektromagnetische Strahlung erwärmt Körper und Oberflächen direkt, ohne die Luft dazwischen aufzuheizen. Das ist die Physik des Sonnenprinzips: derselbe Mechanismus, der Sie an einem kalten Wintertag in dem Moment wärmt, in dem die Sonne Ihre Haut erreicht.

Beginnen Sie hier, wenn Sie die Grundlagen der Strahlungswärme verstehen möchten, warum sie im Außenbereich funktioniert, wo Konvektion versagt, und wie sie sich von allen anderen Heizmethoden unterscheidet, die Sie bisher kennengelernt haben.

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Hände formen ein Herz vor dem Sonnenuntergang; die Strahlungswärme der Sonne ist dasselbe Prinzip wie Infrarotwärme
Infrarotstrahlung als Wellen dargestellt, vom sichtbaren Licht bis zur Infrarotwärme

So funktioniert Infrarotwärme

Kurzwellige, mittelwellige und langwellige Infrarotstrahlung verhalten sich auf der menschlichen Haut grundlegend unterschiedlich. Die Wellenlänge entscheidet, ob Strahlung absorbiert oder reflektiert wird, und sie entscheidet darüber, wie angenehm die Wärme tatsächlich empfunden wird. Nicht die Leistung in Watt bestimmt den Komfort, sondern die Position im Spektrum, in der ein Heizstrahler arbeitet.
Der menschliche Körper besteht zu rund 70 % aus Wasser, und Wasser absorbiert Infrarotstrahlung selektiv. Bestimmte Wellenlängen werden in den oberen Hautschichten, in denen die Wärmerezeptoren liegen, effizient aufgenommen. Andere durchdringen das Gewebe oder werden zurückgeworfen, ohne zur empfundenen Wärme beizutragen. Genau diese Physik erklärt, warum zwei Infrarotstrahler mit identischer Leistung ein vollkommen unterschiedliches Wärmeempfinden erzeugen können. Das Wiensche Verschiebungsgesetz verknüpft die Oberflächentemperatur eines Heizelements unmittelbar mit der abgegebenen Wellenlänge. Temperatur wird damit zu einem konstruktiven Parameter, nicht nur zu einem Betriebswert.
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Warum Opranic, unsere Technologie

Das IR-X Carbon Black-Element ist die ingenieurtechnische Antwort auf genau diese Physik. Mit einem Emissionsmaximum bei 2,2 µm arbeitet es im optimalen Absorptionsfenster der menschlichen Haut im Außenbereich, erreicht bis zu 96 % Energieumwandlung und eine Lebensdauer von 12.000 Stunden, mit einem in Japan gefertigten Kohlefaserelement.
Das Element allein genügt jedoch nicht. Reflektorgeometrie, Gehäuse und Elektronik bestimmen, wie die Strahlung gelenkt wird, wie lange die Elemente halten und wie gleichmäßig der Komfort ausfällt. Opranic versteht den Heizstrahler als vollständiges Strahlungssystem, in dem jede Komponente mit Blick auf das Ganze spezifiziert ist.
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Opranic IR-X Carbon Black, schwedisches Design und OEM-Fertigung seit 2015

Quellen: Sicherheitsrichtlinien der ICNIRP und National Institutes of Health (NCBI).
Sie möchten mehr über einen unabhängigen wissenschaftlichen Test unter arktischen Bedingungen erfahren? Im Jahr 2019 führte die Technische Universität Luleå im Auftrag der Vattenfall AB eine Vollmaßstabsstudie in arktischer Testumgebung durch, in der die IR-X-Technologie von Opranic wissenschaftlich bewertet wurde. Studie hier lesen.

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